Glückselig, die in Unschuld dahingehen, die da wandeln im…

Katholisch

Glückselig, die in Unschuld dahingehen, die da wandeln im Gesetze des Herrn. Glückselig, die da forschen in seinen Zeugnissen, von ganzem Herzen ihn suchen. Denn nicht, die Unrecht thun, wandeln auf seinen Wegen. Du hast von deinen Geboten befohlen, sie strenge zu halten. O wären meine Wege dahin gerichtet, deine Rechte zu bewahren! Dann werde ich nicht zu schanden, wenn ich schaue auf alle deine Gebote. Ich werde dir danken in der Aufrichtigkeit meines Herzens, darum, daß ich gelernt habe die Gerichte deiner Gerechtigkeit. Deine Satzungen will ich halten; verlaß mich nicht ganz und gar! Wodurch bessert ein Jüngling seinen Weg? Wenn er treu hält deine Worte. Mit meinem ganzen Herzen such' ich dich; verstoß mich nicht von deinen Geboten! In meinem Herzen bewahr' ich deine Reden, damit ich nicht sündige wider dich. Gebenedeit seist du, Herr! lehre mich deine Satzungen! Mit meinen Lippen sprech' ich aus alle Rechte deines Mundes. An dem Wege deiner Zeugnisse ergötz' ich mich, wie an allerlei Schätzen. In deinen Geboten will ich mich üben und nachsinnen deinen Wegen. In deinen Satzungen will ich betrachten, nicht vergessen deine Reden.

Quelle: Das römische Brevier in deutscher Sprache, 1890

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